Mit dem Einsatz von erlebnisorientierten Therapieverfahren bediene ich mich verschiedener kreativer Methoden.

Der körperliche Ausdruck der eigenen Befindlichkeit, die Rückkoppelung leiblicher und seelischer Empfindungen an unsere spezifische Lebensgeschichte, sind Bestandteile dieser therapeutischen Arbeit. Es können Elemente unterschiedlicher Methoden eingesetzt werden (z.B. aus Gestalttherapie, Psychodrama und Bewegungstherapie). Der Einsatz und die Vorgehensweise sind dabei individuell sehr unterschiedlich. Im Grunde genommen geht es um die Integration schwieriger Gefühle und Ereignisse, die in besonderen Lebenssituationen (Krisen) erneut auftauchen und das seelische Gleichgewicht beeinträchtigen.

Das Einfügen erlebnisorientierter Methoden in die Psychotherapie bewirkt, dass Veränderungen meist schneller und tiefgehender erfolgen und die Veränderungen nicht nur geistig stattfinden, sondern auch so gefühlt und leichter im Alltag umgesetzt werden können, als wenn über Probleme nur gesprochen wird.

Letztendlich bedeutet erlebnisorientierte Therapie auch, dass wir immer wieder einmal den Therapiesessel verlassen, um die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Gefühl herzustellen. Durch bestimmte Übungen wie das Schlüpfen in andere Rollen, Time-Line-Arbeit, Teile-Integration oder Skulpturarbeit, versuche ich meine Klienten in einen bewussten Kontakt mit sich selbst und der Umgebung zu bringen.