Der Psychotherapie - geht ein "ICH MUSS" voraus. Es ist eine Notwendigkeit zur Veränderung gegeben, weil die Lebensqualität  durch eine zugrunde liegende Störung so beeinträchtigt wird, dass ein Krankheitswert entsteht.

Wann benötige ich eine Psychotherapie?

Die Tatsache, dass Sie sich diese Frage stellen, weist darauf hin, dass Sie ein Problem haben, das Sie belastet, oder dass Sie in seelischen Nöten sind. Anders als bei den meisten körperlichen Beschwerden, gibt es bei seelischen Problemen leider keinen Messwert, bei dessen Überschreitung wir einen Arzt aufsuchen müssen. Deshalb tun sich viele Betroffene mit der Entscheidung schwer, sich psychotherapeutische Hilfe zu holen.

Wenn Sie eine Therapie beginnen, signalisieren Sie damit, dass Sie ein Problem erkannt haben, sich darum kümmern, daran arbeiten und das Problem überwinden wollen. So wie Sie bei juristischen Problemen zum Anwalt gehen, sollten Sie sich bei seelischen Problemen Unterstützung bei einem Therapeuten holen.

In der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, werden psychisch, emotional und psychosomatisch bedingte Krankheiten und Verhaltensstörungen mit wissenschaftlich fundierten, psychologischen, verbalen und nonverbalen Methoden behandelt. Wichtig für eine Psychotherapie ist, dass der Klient Leidensdruck verspürt, freiwillig in die Therapie kommt und bereit ist, an sich zu arbeiten. Er muss in der Lage sein, in der Einzeltherapie über sich, seine Vergangenheit, seine momentane Situation und seine Zukunft zu reflektieren und die Einsichten im Alltag umzusetzen.

Die Dauer einer Therapiesitzung beträgt in der Regel 50 Minuten. Nach dem Vorgespräch, erfolgt meist eine Sequenz von ca. fünf bis fünfzehn Einheiten. Grundsätzlich gilt, wenn die zu Beginn der Therapie gemeinsam erarbeiteten Therapieziele erreicht sind, endet die Therapie.