Seelische Störung und Krankheit bedeutet aus verhaltenstherapeutischer Sicht gestörtes Verhalten, das durch Lernprozesse erlernt wurde und daher auch wieder verlernbar oder veränderbar ist.

Aus kognitiver Sicht führen aber eher in Kindheit und Jugend erworbene Einstellungen und Wertvorstellungen und daraus resultierende Verhaltensmuster im späteren Leben infolge ihrer Unangemessenheit für die aktuellen Lebensbedingungen zu seelischen Konflikten, eventuell bis zu psychosomatischen Erkrankungen.

In beiden Fällen wollen verhaltenstherapeutische Konzepte diesen Zusammenhang bewusst machen und durch Verhaltensänderung die Störungen aufheben.

In meiner therapeutischen Praxis

  • baue ich auf die Einsichtsfähigkeit des Klienten,
  • versuche ich einen Veränderungswillen durch rationales Argumentieren zu unterstützen,
  • werden die Eigenverantwortung und die Befähigung zu einer eigenständigen Problemlösung gefördert,
  • biete ich Methoden zur Regulierung des eigenen Erregungszustandes an,
  • arbeite ich mit Achtsamkeitsübungen.